Sala Guarienti (Guarienti Saal)Vor den Fresken eines bedeutenden Malers der Stadt Verona des 16. Jahrhunderts![]()
Die Sala Guarienti (Guarienti Saal) im Kreuzgang des ehemaligen Klosters der Ordensgemeinschaft der Kleinen Brüder Jesu, die im Jahre 1230 erbaut wurde, enthält Freskenmalereien von Paolo Farinati, die auf die zwischen Zeit 1560 und 1570 datiert werden, und von den Wänden eines ähnlich dimensionierten Raumes des Guarienti Hauses abgenommen wurden. Im Säulengang mit vorgetäuschten ionischen Säulen sind allegorische Figuren und heidnische Gottheiten eingearbeitet: Diana, Venus, Merkur, Terpsichore und zwei mythologische Szenen mit den drei Grazien und den Nymphen. Im Kreuzgang des ehemaligen Klosters der Kleinen Brüder Jesu von 1230 hat nun das Freskenmuseum, das dem Kunsthistoriker G. B. Cavalcaselle gewidmet ist, seinen Sitz. In der Krypta des Klosters befindet sich der Legende nach der Sarg, in dem die Gebeine der Julia ruhen. Im Keller der ehemaligen Kirche S. Francesco (13. Jh.) werden viele Amphoren aus einem Depot des frühen römischen Kaiserreiches aufbewahrt (1. Jh. n. Chr.).
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